Übersichtskarte

Anbauflächen und Vegetation (R1 - 011)

Anbauflächen und Vegetation (R1 - 011)

Terrassenlandschaft mit historischem Charme, ideal für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte.
Die Bewirtschaftung des Bodens reichte nicht aus Die Bewirtschaftung dieser Felder war keine Wahl. Nach der christlichen Eroberung wurde das Gebiet neu geordnet, und der Boden ging in den Besitz neuer Eigentümer über. Diejenigen, die ihn bewirtschafteten, mussten sich an eine anspruchsvolle Landschaft anpassen: unebene Böden, Wassermangel und ein ständiger Pflegebedarf. Es wurden Terrassen angelegt, Parzellen organisiert und jeder Winkel genutzt. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Doch die Anstrengungen garantierten keine Stabilität. Ein Teil der Ernte musste abgegeben werden, und die Arbeit sicherte kaum das Überleben. Heute liegen viele dieser Felder brach. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts haben die touristische Entwicklung, veränderte Konsumgewohnheiten und neue Vorschriften die Wirtschaft des Gebiets verändert. Die Landschaft verändert sich nicht, weil man es will, sondern weil sie nicht mehr wie früher erhalten werden kann. Wenn die Felder und die Landwirtschaft verschwinden … welche Landschaft bleibt dann übrig?